Mehr bezahlbarer Wohn- und Arbeitsraum
Neue Mitte Altona
Die Verlagerungspläne der Bahn AG für den Fernbahnhof haben ganz neue Perspektiven für Altona eröffnet: Mitten in Altona könnte ein riesiges neues Stadtquartier entstehen!
Angesichts des dringenden Bedarfs an bezahlbarem Wohn- (und auch Arbeits-)raums birgt die Entwicklung dieser Fläche natürlich enorme Chancen. Trotzdem: wie fast überall, wo jetzt gebaut werden soll, regt sich auch Widerstand, gibt es vielerlei Befürchtungen, vielerlei berechtigte oder auch mal völlig überzogene Erwartungen und Wünsche hinsichtlich der Umsetzung.
Für die um die Harkortstraße ansässigen Gewerbetreibenden und Kreativen bergen die Planungen außerdem ganz eigene Risiken, denn neben der Frage nach bezahlbarem Arbeitsraum stellt sich ihnen auch die Frage nach den verlorenen Synergien, wenn die aktuell hohe Konzentration in dem Bereich mit der neuen Bebauung verloren zu gehen droht.
Neue Planungskultur
Der SPD-Senat hat sich zum Ziel gesetzt, den überfälligen Wohnungsbau in Hamburg voranzubringen und insbesondere durch große Anstrengungen beim bezahlbaren Mietwohnungsbau den sozialen Ausgleich in der Stadt und den Stadtteilen zu fördern.
Um die laufenden und wichtigen neuen Projekte umzusetzen, braucht es aber eine offene dialogische Planungskultur. Es braucht einen Ort, an dem BürgerInnen und ExpertInnen zusammen kommen und über die Zukunft ihrer Stadt kommunizieren können. Die BürgerInnen müssen sich informieren und ihre Ideen einbringen können, damit Stadtentwicklung nicht über ihre Köpfe hinweg passiert. Wir haben als SPD-Fraktion gleich zu Anfang der Legislaturperiode einen entsprechenden Antrag eingebracht.
Persönliche Begleitung
In den letzten Monaten fanden einige BürgerInnenforen und Workshops statt, an denen ich, soweit möglich, teilgenommen habe. Dabei wurde immer wieder Unmut über die abwesenden PolitikerInnen geäußert. Ich will aber festhalten, dass Politik eigene Gremien hat, in denen wir uns mit der Sache beschäftigen - wir sollten nicht auch noch vor Ort das Geschehen dominieren. Das sind eben Foren, in denen nicht wir PolitierInnen, sondern Leute vor Ort zu Wort kommen sollten. Und die Wünsche und Forderungen erreichen uns sehr wohl.
Nichtsdestotrotz: Mir war es wichtig, zumindest punktuell mitzubekommen, wo die Knackpunkte liegen, und was die AltonaerInnen in Hinblick auf das neue Quartier sich wünschen und was sie befürchten.
Nun wurde von jeder Fraktion eine Ansprechperson für die Belange rund um die Neue Mitte Altona benannt. Für meine Fraktion bin ich das.
Masterplan
Der Masterplan für die Neue Mitte basiert auf dem Entwurf, der den Wettbewerb in 2010 gewonnen hatte.
Die weitere politische Beschlussfassung zum Masterplan in der Bezirksversammlung sowie in Senat und Bürgerschaft ist Anfang 2012 geplant. Alle Bürgerforderungen, die während des Beteiligungsprozesses Mitte Altona zusammengetragen wurden, sollen dabei ebenfalls den politischen Entscheidungsträgern gemeinsam mit dem Masterplan zugeleitet werden. Die entsprechenden Unterlagen - Masterplan, kommentierte bürgerInnenforderungen - sind auf hamburg. de hier abrufbar.
Neue Mitte Altona
Die SPD Altona lädt ein zu einer Veranstaltung am 11. April um 19:30 Uhr im Altonaer Museum mit Senatorin Jutta Blankau, dem Journalisten Christoph Zeuch, dem Stadtplaner Mario Bloem sowie Thomas Adrian (SPD-Fraktionsvorsitzender der Bezirksversammlung Altona), Mark Classen (Vorsitzender des Planungsausschusses der BV) und Gabi Dobusch (stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Wahlkreisabgeordnete Altona).
Sondersitzung Planungsausschuss
Im ersten Teil der Sondersitzung des Planungsausschusses der Bezirksversammlung Altona zum Masterplan Mitte Altona
stellte Oberbaudirektor Jörn Walter den Masterplan Mitte Altona vor und der Planungsausschuss beriet hierüber in öffentlicher Sitzung.
Mittwoch, 14.12.2011, 18.00 Uhr
Infozentrum Neue Mitte Altona
Harkortstraße 121 (Hofeingang)

