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INTEGRATION

Teilhabe und Sebstbestimmung

Altona weiter vorn
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Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Hamburgisches Gremienbesetzungsgesetz:

Pressemeldung 14. August 2013

Geschlechterquote bringt Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe

Der Bürgerschaft liegt heute das Gremienbesetzungsgesetz zur Beratung vor. Das Gesetz sieht eine verbindliche Geschlechterquote von 40 Prozent für Gremien vor, in denen die Stadt Hamburg vertreten ist. Dazu Gabi Dobusch, Fachsprecherin Gleichstellung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: "Ich freue mich, dass unsere Stadt diese durchweg positive Vorbildfunktion übernimmt und für öffentliche Gremien eine Geschlechterquote einführt. Dies ist ein großer Schritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Hamburg."

Jeden Tag kämpften insbesondere Frauen hart darum, in den Führungsetagen vertreten zu sein oder auch Beruf und Familie zu vereinbaren, betont Dobusch. "Diesen Frauen sind wir verpflichtet! Das Verhältnis von Frauen und Männern muss sich endlich auch dort wiederfinden, wo Entscheidungen für die Gesellschaft oder Unternehmen getroffen werden. Hinzu kommt, dass wir es uns nicht mehr weiter leisten können, hochqualifizierte Frauen von den Führungsetagen auszuschließen, wenn wir international wettbewerbsfähig bleiben wollen. Die freiwillige Selbstverpflichtung ist definitiv kein geeignetes Instrument, um das Ziel der Gleichberechtigung zu erreichen. Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf werden Rahmenbedingungen geschaffen, um Frauen und Männern gleichermaßen zu ihrem Recht zu verhelfen und vor allem den bisher häufig benachteiligten Frauen die Möglichkeit der Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe zu geben", so Dobusch weiter.

"Ich kann für die Zukunft nur hoffen, dass sich die private Wirtschaft ein Beispiel nehmen wird und zudem auch auf Bundesebene endlich eine ernsthafte Kehrtwende in dieser Frage einsetzt", erklärt die SPD-Abgeordnete. "Wir verlieren sonst den Anschluss an internationale Entwicklungen. Das wäre fatal."

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