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NACHHALTIGKEIT

Erneuerbare Energien

Altona weiter vorn
Danke für Ihr Vertrauen!

Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Architektur und Denkmalschutz

UNESCO Weltkulturerbe

Diesen Sommer wurden - in der 39. Sitzung des Welterbekomitees - die Speicherstadt und das Kontorhausviertel samt Chilehaus in die Liste des UNESCO Welterbestätten der Menschheit aufgenommen. Die Bewerbung war lange vorbereitet worden und war immer wieder auch Thema im Parlament. Die entscheidende Kommiteesitzung in Bonn konnten wir nun live im Internet verfolgen. Damit hat Hamburg nicht nur ein Weltnaturerbe - den Nationalpark Wattenmeer -, sondern auch ein erstes Weltkulturerbe vorzuweisen!

Hintergrund: Die Speicherstadt wurde größtenteils zwischen 1885 und 1927 erbaut. Es handelt sich - auch heute noch - um den größten zusammenhängenden Lagerhauskomplex der Welt. Das sich daran anschließende Kontorhausviertel mit dem Chilehaus von Fritz Höger wurde in den 1920er Jahren erbaut. Hervorgehoben wurde in der Bewerbung neben der architekturhistorischen Bedeutung der Bauten insbesondere die Monofunktionalität der Stätten als historisches Zeugnis der modernen Stadtplanung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert: Das Kontorhausviertel war das erste reine Büroviertel in Europa.

Geplant ist, ein Informationszentrum zum Welterbe einzurichten. Zudem hat Hamburg noch weitere außergewöhnliche Stätten wie etwa den Jüdischen Friedhof Altona oder die Sternwarte in Bergedorf aufzuweisen!

Siehe auch SPD-Antrag der letzten Legislaturperiode: Sanierung der Hamburger Sternwarte in Bergedorf
IBA - BSU

IBA - BSU

IBA

Die Internationale Bauausstellung war wunderbar! Leider habe ich mich erst zu spät auf den Weg gemacht und hatte kaum noch Gelegenheit, alles Versäumte nachzuholen. Hoch spannend jedenfalls die Rundgänge und auch die Kongresse, die mich vieles nochmal in neuem Licht sehen ließen.
IBA - Algenhaus

IBA - Algenhaus

Neues Denkmalschutzgesetz

Endlich bekommt Hamburg ein modernes Denkmalschutzgesetz! Die Entscheidung für das in den meisten Bundesländern bereits erfolgreich angewandte Ipsa-Lege-Prinzip war überfällig. Von den knapp 5000 erkannten Denkmälern in Hamburg konnten aufgrund des aufwendigen Verwaltungsverfahrens bisher noch nicht einmal die Hälfte unter Schutz gestellt werden - ein völlig unbefriedigender Zustand, zumal der Unterschied zwischen 'erkanntem' und 'eingetragenem' Denkmal den Bürgerinnen und Bürgern kaum zu vermitteln war. Gerade im Zuge rasanter urbaner Entwicklungen wie sie die Metropole Hamburg derzeit erfährt, kommt dem Denkmalschutz entscheidende Bedeutung zu. Mit der Vorlage des Denkmalschutzgesetzes trägt der Senat dem Rechnung und setzt damit eine alte Forderung der SPD-Fraktion um.
Das neue Gesetz sichert somit das kulturelle Erbe Hamburgs - was gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Nur zu oft sind DenkmalschützerInnen bisher zu spät gekommen, um Bausubstanz zu retten. Jetzt werden die gut 1.900 schon eingetragenen und die 3.000 erkannten Denkmäler auf die gleiche Stufe gehoben.
So nicht erhalten: Haus von Karl Schneider

So nicht erhalten: Haus von Karl Schneider

Planetarium - Zukunft gesichert!

Die SPD-Fraktion hat die Weichen für Erhalt und Ausbau des Hamburger Planetariums gestellt. Bis zu 5,6 Mio Euro werden wir aus dem Sanierungsfonds 2020 für die dringend benötigten Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Sockels und der Dachkuppel dieses denkmalgeschützten Wahrzeichens investieren (vgl. unseren Antrag).
1930 wurde das Hamburger Planetarium im Wasserturm eingerichtet. Das im Stadtpark gelegene architektonisch bedeutsame Gebäude wurde im Laufe der Zeit zu einem weltweit beachteten Planetarium ausgebaut, welches zu den erfolgreichsten der Welt gehört und über die klassische Idee der Planetarien weit hinaus geht. Mit modernster Projektions-, Laser- und Audiotechnik wird dort den BesucherInnen ein einzigartiges multimediales kosmisches Schauspiel geboten.
Backsteinfassaden in Altona

Stadtteilrundgang

Auch in Altona finden sich gelungene und weniger gelungene Beispiele von Sanierung. Vor allem im Falle der Bauten, die in den 20er Jahren entstanden, sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, um das Erscheinungsbild zu wahren. Dazu gehört der rote, in Altona öfter auch mal bunte Backstein, aber natürlich auch die direkt mit der Fassade abschliessenden Fenster.

Denkmalschutz

Peute

Peute

Immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Belangen des Denkmalschutzes und anderen Interessen - normal für eine Großstadt. Im Fall des Gängeviertels konnte eine - allerdings sehr teure - Lösung gefunden werden. die Viktoria-Kaserne ist ein weiteres Beispiel für die Rettung eines Gebäudekomplexes in Kombination mit der Schaffung neuer Räume als Ort für Kunst und Kultur (siehe auch unter Orte für Kultur).
Auch auf der Peute gibt es wohl vertretbare Lösungen, wenn auch u.U. nicht für alle Gebäudekomplexe. Dort gibt es zudem die Anforderungen des Hafens: 'hafenkonforme Nutzungen' sind gefragt!

Speicherstadt

Ausschnitt Speicherstadt

Roter Backstein

Überall in Hamburg gibt es sie - Gebäude aus rotem Backstein: Alte Gebäude, Nachkriegsbauten und Neubauten. Manche stehen unter Denkmalschutz, bei einigen Ensembles handelt es sich um herausragende Beispiele moderner Architektur.
Leider stellen nicht wenige dieser Gebäude uns vor große Probleme hinsichtlich ihrer Sanierung. Frühere Dämmversuche richteten bisweilen mehr Schaden an als dass sie nutzten. In einigen Fällen führten die Versuche nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen, bisweilen konnten trotz einiger Bemühungen bisher nur mittelmaessige Kompromisse erzielt werden. Ein Beispiel hierfür sind sicherlich die Laubenganghaeuser auf dem Dulsberg.

Hamburg bekommt ein modernes Denkmalschutzgesetz

Mehr dazu in unserer Pressemeldung dazu vom 30.10.2012.

Hamburger Architektursommer 2012

Architektursommer 2012 - ProgrammAuch in diesem Sommer findet - von Mai bis August - wieder der Hamburger Architektursommer statt, und zwar schon zum siebten Mal! Das Programm ist vielfältig und äußerst interessant!

Sternwarte Bergedorf - bald UNESCO-Weltkulturerbe?

Hamburg wird eine gemeinsame Bewerbung der Sternwarte Bergedorf und der Sternwarte La Plata (Argentinien) als UNESCO-Weltkulturerbe auf den Weg bringen! Die 1912 eingeweihte Sternwarte in Bergedorf gehörte damals zu den größten und modernsten Europas. Sie stellt ein sowohl architektur- als auch wissenschaftshistorisch bedeutendes Kulturdenkmal dar, das exemplarisch die Entwicklungen im Bereich der Astronomie von 1850 bis heute dokumentiert.
Die SPD-Fraktion unterstützt die aufwendige Bewerbung als Weltkulturerbe tatkräftig mit Mitteln in Höhe von 0,5 Mio € aus dem Sanierungsfonds 2020 (vgl. Pressemeldung hierzu). Damit kann die Sanierung des Großen Refraktors in Angriff genommen werden.
Ich persönlich freue mich besonders, weil wir hiermit ein überaus lebendiges und bürgernahes Denkmal unterstützen: Dafür sprechen die hohen Besucherzahlen der Führungen, Kunstausstellungen, der umfangreichen thematischen Bibliothek und die rege Teilnahme an den Astronomiewerkstätten für SchülerInnen.

Interview auf dem Peute-Dach

Interview auf der Peute
Auf dem Dach
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