Agenda für Altona
Aktuell 2010:
Die FABRIK war gefährdet! Sei es, weil die Elbphilharmonie ihre Schatten voraufwarf, sei es, weil in der Kulturbehörde niemand mehr etwas von Kultur für alle wissen will - plötzlich war ein Konzept gefährdet, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Furore gemacht hat (s. gemeinsame Pressemitteilung mit Olaf Scholz sowie den Initiativantrag des Distrikts Ottensen zum Landesparteitag der SPD im Juni 2010)).
Es galt, die Fabrik als Kultur- und Kommunikationszentrum zu erhalten, denn sie ist nicht nur fester Bestandteil der europäischen Musikszene, mit Jazz-, aber auch Rock-, Weltmusik-, Punk- und Ska-Konzerten, sondern auch ein Ort für Theater, Kabarett, Lesungen und (gesellschafts-)politische Veranstaltungen. Die Fabrik hat sich auch über Jahre hinweg durch nachhaltige Kinder- und Jugendarbeit sowie Werkstattarbeit ausgezeichnet und so für Kulturbegeisterte von morgen stark gemacht. Bis auf Weiteres scheint das nun gelungen. Die Kulturbehörde hat eingelenkt!
Halbzeitbilanz
Nach fast zwei Jahren Parlamentserfahrung hatte ich eine erste Bilanz gezogen. Auch als als Nicht-Wahlkreis-Abgeordnete hatte ich immer wieder Anlass und auch Gelegenheit, lokale Themen aufzugreifen und den eigenen Bezirk und Stadtteil im Auge zu behalten.
Vielfalt in Altona 2008/2009:
- der Autobahndeckel sowie die Kleingärten erregen die Gemüter
- die Befragungsaktion zur Lebensqualität von Familien in Ottensen während des Kinderfestes war ein voller Erfolg
- Bürgerinnen haben umfängliche Schwierigkeiten mit den Ämtern
- das Festland lässt uns das Bismarckbad und die Missachtung der BürgerInnenwünsche nicht vergessen
- die geplante Verlagerung des Fernbahnhofs wirft ihre Schatten voraus
- Frappant und IKEA beschäftigen uns alle mächtig
- das Thema 'Gewalt gegen Frauen' bewegt die Gemüter auch vor Ort
- ich habe viele interessante Projekte, Einrichtungen und Menschen besuchen und kennengelernen können
Werkstattgespräch in Ottensen: Gängeviertel, Frappant & Co - was ist los in der Stadt? Focko Meier als Moderator, Andy Grote und Gabi Dobusch auf dem Podium.

