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GLEICHSTELLUNG

Gleiche Arbeit - gleicher Lohn

Die ganze Stadt im Blick
Altona weiter vorn

Gabi Dobusch

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft von 2008 bis 2025

Ottensen: Stadtteilprofil im Wandel der Zeit

Aktualisiert: 20.11.2017

Pressemeldung 02. September 2010

Die SPD-Abgeordnete aus Ottensen und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPDBürgerschaftsfraktion Gabi Dobusch hat gemeinsam mit der Altonaer SPD-Abgeordneten und Schulpolitikerin Britta Ernst in einer Kleinen Anfrage die Entwicklung wichtiger Sozialdaten im Stadtteil Ottensen seit dem Jahr 2000 abgefragt. Das Ergebnis bietet gute Einblicke in die Bevölkerungsentwicklung und das Angebot an sozialen Dienstleistungen in Ottensen. Wichtige Ergebnisse: Die Anzahl der Bewohner stieg von 2000 auf 2009 um knapp 900 auf jetzt knapp 33 Tausend an. Der Frauenüberschuss in der Bevölkerung Ottensens hat sich in den vergangenen neun Jahren erhöht. In der Alterszusammensetzung haben die ganz jungen (0- bis 6-Jährigen) und die BewohnerInnen ab 41 Jahren aufwärts zugelegt. 10.058 Ottenserinnen und Ottenser sind verheiratet und 170 haben eine Lebenspartnerschaft eintragen lassen. In Ottensen gibt es 3.412 Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren. Davon sind über ein Drittel , nämlich 1.303 Haushalte von Alleinerziehenden. Das Angebot an Kita-Plätzen ist seit Ende 2000 von 1.459 Plätzen in 30 Kitas auf 1.999 Plätze in 33 Kitas angewachsen. Dieser Zuwachs um 540 Plätze verdankt sich dem von Elterninitiativen und der Opposition im Jahr 2004 durchgesetzten neuen Kita-Gesetz, trifft aber immer noch nicht den Bedarf. 704 Kinder in Ottensen müssen von Hartz-IV leben. Das sind 63 weniger als im Jahr 2006. 317 Alleinerziehende sind auf Hartz-IV Leistungen angewiesen. Die Anfrage bietet auch interessante Einblicke in die Struktur der Elternbeiträge an Ottenser Kitas. Entgegen der Behauptungen von Senator Wersich, dass nur eine kleine Minderheit den Höchstsatz zahle, zeigt sich in Ottensen eine ganz andere Situation: So zahlen in Ottensen knapp die Hälfte (47%) der Eltern, die eine vierstündige Krippenbetreuung in Anspruch nehmen, den Höchstsatz. Im Bereich der 3- bis 6- Jährigen zahlen immer noch 23 Prozent der Eltern für eine bis zu achtstündige Betreuung den Höchstsatz. Dazu Dobusch: „Ich fordere den Senat auf, die angekündigte Beitragserhöhung für die Kitas zurückzunehmen. Viele haben ihre Kinder bereits abgemeldet, weil es sich einfachnicht mehr rechnet. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Gebührenerhöhung pures Gift: Der Senat schafft damit Anreize für Frauen, die wenig verdienen, ihre Berufstätigkeit ganz aufzugeben. Die finanziellen Nachteile, die Frauen für die Zeit nach der Rückkehr in den Beruf und für die eigene Alterssicherung daraus erwachsen, können sie nie wieder ausgleichen.“ Britta Ernst: „Gebühren sind Zugangsbarrieren. Immer mehr Eltern betreuen ihre Kinder zuhause oder entscheiden sich für die kostengünstigere Tagespflege und gegen den Bildungsort Kita. Geht es mit den Abmeldungen in den Kitas so weiter, wird der Senat als nächstes behaupten, dass es gar keinen Bedarf für einen weiteren Kitaausbau gibt. Der schwarz-grüne Senat muss die Kitabeitragserhöhung zurücknehmen und dafür sorgen, dass die Qualität der Kitabetreuung verbessert wird.“ Gabi Dobusch und Britta Ernst weiter: „ Die Kleine Anfrage bietet viele interessante Informationen über den Stadtteil Ottensen. Wir bieten allen Interessierten eine kostenlose Kopie an. Wenden Sie sich an unser Büro oder kommen Sie in einer unserer Sprechstunden vorbei.“

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