Aktualisiert: 20.11.2017
Pressemeldung 03. September 2010
Die Spekulationen über eine Schließung des Altonaer Museums kommen nicht zur Ruhe. Nachdem bereits im Juni Pressemeldungen über eine bevorstehende Schließung die Runde machten, wird nun in der Kulturbehörde offenbar die Abwicklung des Museums als eine ernsthafte Option zur Erfüllung der Einsparverpflichtungen geprüft. Nachdem die Kulturbehörde diese Berichte weder dementiert noch bestätigt hat, verlangt die SPD-Abgeordnete aus Ottensen Gabi Dobusch in einer Kleinen Anfrage jetzt Auskunft vom Senat über die Vorgänge in der Kulturbehörde. Sie will u.a. wissen, ob tatsächlich ein behördeninterner Prüfauftrag vergeben wurde, der die Schließung des Altonaer Museums beinhaltet. Im Juni war bekannt geworden, dass der Einbau von brandschutztechnischen Anlagen unter Umständen zu einer vorübergehenden Schließung des Altonaer Museums führen könnte. Von Seiten des Museums wurden zudem hohe finanzielle Belastungen durch die hierfür notwendige Teilräumung geltend gemacht. Jetzt geht es jedoch um das Ganze. Immer wieder wird das Altonaer Museum beim Thema Neuordnung der Hamburger Museumslandschaft als Wackelkandidat bezeichnet. Dazu Dobusch: „Eine Schließung des Altonaer Museums werden die Ottenserinnen und Ottenser keinesfalls hinnehmen. Gedankenspiele des neue Senators Stuth, die Schätze maritimer Kunst aus dem Altonaer Museum ausgerechnet dem Tamm-Museum zu vermachen, weise ich ganz entschieden zurück. Ich fordere den Senat auf, sich klipp und klar zum Altonaer Museum zu bekennen und die öffentlichen Spekulationen über eine Schließung zu beenden.“